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45 Veranstaltungen gefunden: September 2009
  Ausstellung (18.09.09 – 07.03.10)  

Rolandseck, Arp Museum – Peter Hutchinson. Erträumte Paradiese


Peter Hutchinson. Erträumte Paradiese Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck zeigt die erste umfassende Retrospektive des berühmten Land-Art Mitbegründers Peter Hutchinson in Deutschland. Die Natur als übergeordneter Lebensraum nimmt immer einen zentralen Platz in seinen Arbeiten ein. „Erträumte Paradiese” aus allen Schaffensphasen von den 1960-ern bis hin zu den jüngsten Werken von 2009 breiten sich im Neubau von Richard Meier aus. Die Vielfalt seines OEuvres wird dabei durch Fotocollagen, Objektkästen, Skulpturen und Filme sowie durch dokumentarische und lyrische Textbeiträge anschaulich. Ausgangspunkt für die Ausstellung bildet seine große Bepflanzungsarbeit „Thrown Ropes Remagen”, die seit 2001 zum Skulpturenuferprojekt der Stadt Remagen und des Arp Museums Bahnhof Rolandseck gehört.
Auch 2009 wird der Außenraum zum Kunstraum. Mit der großzügigen Unterstützung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Arp Museums Bahnhof Rolandseck wird Peter Hutchinson speziell für das Außengelände des Neubaus von Richard Meier eine Bodenarbeit mit dem Titel „Arp Anthracite Triangle” realisieren.

In Kooperation mit Bundesgartenschau 2011 - Koblenz verwandelt.

Bild: Peter Hutchinson, Prognosis Earth – Landscape Series, 2005; © Peter Hutchinson
courtesy Galerie Bugdahn und Kaimer, Düsseldorf; Foto: Peter Lauer

kostet Eintritt
http://arpmuseum.org/html/programm/cont_ausst_aktuell.htmlinfo@arpmuseum.org
Hotline: +49 (0)22 28/94 25 12
Rolandseck, Deutschland
     

  Ausstellung (19.09.09 – 20.09.09)  

Netzbach, Anwesen von Ilse Voigt – Ausstellung im Garten

Das Wetter hätte nicht besser sein können für die Ausstellung in freier Natur, zu der Ilse Voigt aus Netzbach, gemeinsam mit sechs weiteren Künstlerinnen und Künstler eingeladen hatte. Bei strahlendem Sonnenschein am Samstag und größtenteils trockenem Wetter am Sonntag, konnten sie interessierte Besucher zu dieser nunmehr dritten Gemeinschaftsausstellung begrüßen.

Fast 350 Objekte zu besichtigen

An verschiedenen Stellen des traumhaft angelegten Gartens oder in verwinkelten Kellerräumen, Garagen und Nebengebäuden auf dem Anwesen von Ilse Voigt in der Netzbacher Mühlgasse, hatte die Hausherrin gemeinsam mit ihren Mitausstellern ihre verschiedenen Kunstwerke platziert. Und die Gäste der Ausstellung mussten schon etwas Zeit mitbringen, um die fast 350 unterschiedlichen Objekte zu besichtigen. „Durch die Platzierung der Werke an passenden Stellen sind fast Installationen entstanden”, stellte eine Besucherin fest. Tatsächlich durfte man die Seele regelrecht baumeln lassen, so wie ein schaukelndes Bild, das am Ast eines Baumes hing, während weiter hinten im Garten zwei weitere Gemälde aus einer Hecke schauten. Stelen und Skulpturen durchtanzten die Gartenschau und verwandelten sich gemeinsam mit dem Gartenteich zu ganz eigenen, neuen Kunstwerken.

Gisela Hollmann, Alexander Schüssler, Anita Lutz, Gretelore Herr, Hermann-Josef Maibach, Brunhilde Butzbach und Ilse Voigt

Hotline: 06430-7467
Netzbach, Deutschland
     

  Ausstellung (19.09.09 – 27.09.09)  

Gückingen, Atelier Karola Hinckel – Offene Ateliers in Rheinland-Pfalz


Offene Ateliers in Rheinland-Pfalz Wie jedes Jahr veranstaltet der Berufsverband der Bildenden Künstler im September
unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur
im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz
die Aktion
Offene Ateliers
Künstler und Künstlerinnen öffnen ihre Ateliers in Rheinland-Pfalz

Sa 19. und So 20. September 2009
Sa 26. und So 27. September 2009
Von 14 – 19 Uhr
Der Eintritt ist frei

Ich heiße Sie recht herzlich in meinem Atelierhaus willkommen
An zwei Wochenenden können sich einen Eindruck von der Arbeit im Atelier verschaffen.
Ich zeige unter anderem eine neue Werkreihe unter dem Arbeitstitel
„Strukturen“
Malerei und Studien zu diesem Thema beschäftigen sich mit der ewigen Suche nach Struktur, die Ordnung ins Chaos bringt und Orientierung schafft. Strukturen sind überall.
Manche sind uns bekannt und vertraut, andere sind aufgrund ihrer Fremdheit für uns unsichtbar,
sie erscheinen und verschwinden wieder, hinterlassen Spuren auf der Leinwand und im Betrachter…

Ich freue mich auf Ihren Besuch!
Herzliche Grüße
Karola Hinckel

ATELIER Karola Hinckel
Langstrasse 3 | 65558 Gückingen
Telefon (0 64 32) 80 11 99
Mobil 0 163-81 90 176
info@karola.hinckel.net | http://karola.hinckel.net

Ferienwohnung im Künstlerhaus Hinckel
http://ferienwohnung.hinckel.net
info@ferienwohnung.hinckel.net

Die komplette Adresssliste der teilnehmenden Künstler kann unter www.kulturland-rpl.de oder Tel.: 02638-94269 kostenlos bestellt werden

info@karola.hinckel.net
Gückingen, Deutschland
     

  Ausstellung (20.09.09 – 31.01.10)  

Oberhausen, Ludwig-Galerie – Der Eros der Nasen. Comics von Ralf König


Der Eros der Nasen. Comics von Ralf König Die Knollennase ist sein Markenzeichen, die Beobachtung (homo)erotischen Miteinanders sein Inhalt: Ralf König (*Trommelwirbel TUSCH*) zeigt die originalen Zeichnungen seiner Bildergeschichten in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen.

Die Ludwig Galerie widmet ihm die erste große und umfassende Ausstellung überhaupt. Mit internationalen Preisen ausgestattet – seine Comics in 15 Sprachen übersetzt – ist nun erstmals ein Überblick über sein Schaffen in Originalen zu sehen.
Bewegte Männer und Stutenkerle, Sahneschnittchen und Zitronenröllchen tummeln sich durch seine Storys und haben Ralf König nicht nur zu dem wichtigsten deutschen Comiczeichner, sondern auch zum bedeutendsten Sympathieträger der Schwulenbewegung gemacht.
1960 im Westfälischen bei Soest geboren, wuchs er im katholischen Umfeld auf, erzählte schon als Kind gern Geschichten, wurde Tischler und studierte auch an der Kunstakademie in Düsseldorf. „Der bewegte Mann“ machte ihn 1986 einem breiteren, zunehmend heterosexuellen Publikum bekannt. Seine Comics wurden verfilmt oder erfolgreich als Puppenspiel aufgeführt. Immer wieder griff König auf klassische literarische Stoffe zurück, wie "Lysistrata" – frei nach Aristophanes oder "Jago" – frei nach Shakespeare. Im "Kondom des Grauens" lässt er eine Parodie auf die Figur des Privatdetektivs Philipp Marlowe auftreten. Dem Thema Aids näherte er sich in Superparadise-Nebenwirkungen. Und auch die eigene (Kurz-)Biografie packte er 1993 in eine freche gezeichnete Geschichte … und das mit links.

In Prototyp und Archetyp, seinen beiden neuesten Büchern, gibt er Einblick in die knollennasige Schöpfungsgeschichte sowie Bau und Treiben um und auf der Arche Noahs. Er wendet sich hier dem Thema Religion zu und geht höchst eigenwillig mit den Geschichten der Bibel um. Kritisch hat sich König zum Karikaturenstreit und dem Islam geäußert und damit deutlich Stellung für Meinungs- und Pressefreiheit bezogen. 2006 erhielt er dafür den „Max-und-Moritz-Preis“ in Erlangen. Auch sein Sitz im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung zeigt seine klare Stellungnahme zum friedlichen und gleichberechtigten menschlichen Zusammenleben.
Neben den Comicstrips werden großformatige Arbeiten von Ralf König gezeigt, die größtenteils speziell für die Oberhausener Präsentation geschaffen wurden. Die Ausstellung, mit der die Ludwig Galerie ihre Bedeutung als zentrales Ausstellungshaus für den Bereich Comic und Karikatur weiter ausbaut, verspricht spannende Einblicke in die (erotische) Welt der Nasen. Ralf König ist mehrmals persönlich vor Ort (siehe Termine) und ermöglicht den Knollennasen-Fans ein Kennenlernen aus nächster Nähe.

http://www.ludwiggalerie.de/site/content/ausstellungen/ludwiggalerie@oberhausen.de
Hotline: 0208 412 49 28
Oberhausen, Deutschland
     

  Ausstellung (24.09.09 – 03.01.10)  

Frankfurt am Main, Schirn Kunsthalle – Kunst für Millionen. 100 Skulpturen der Mao-Zeit


Kunst für Millionen. 100 Skulpturen der Mao-Zeit Anlässlich des China-Schwerpunkts der Frankfurter Buchmesse zeigt die SCHIRN erstmals in Europa die spektakuläre Skulpturengruppe „Hof der Pachteinnahme”. Das aus mehr als 100 lebensgroßen Figuren bestehende Ensemble zählt zu den wichtigsten Werken der modernen chinesischen Kunstgeschichte und ist fest im kollektiven Gedächtnis Chinas verankert. 1965 von Lehrern und Absolventen der Kunstakademie von Sichuan in Chongqing als ortsspezifische Installation geschaffen, wurde die Figurengruppe bald zu einem Musterkunstwerk der Kulturrevolution. Von mehreren Kopien und Varianten, die in den darauf folgenden Jahren angefertigt und überall im Land ausgestellt wurden, ist eine einzige bis heute erhalten geblieben. In einer dramatischen Szenenfolge, die traditionelle chinesische, sowjetische und westliche Elemente zusammenführt, stellt sie die erbarmungslose Ausbeutung der Landbevölkerung durch einen reichen Grundbesitzer der vorkommunistischen Ära dar. In jüngster Zeit wurde das Werk wiederholt von jungen chinesischen Künstlern aufgegriffen und fand Eingang in die aktuellen Diskussionen zur zeitgenössischen Kunst in China.

Bild: Bäuerin, aus der Skulpturengruppe „Hof der Pachteinnahme”, 1974-1978 (Original 1965)
Kuratorin: Esther Schlicht (Schirn)

kostet Eintritt
http://www.schirn-kunsthalle.de/index.php?do=exhibitions_det...welcome@schirn.de
Hotline: +49 (0)69 29 98 82-0
Frankfurt am Main, Deutschland
     

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