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53 Veranstaltungen gefunden: August 2009
  Ausstellung (28.08.09 – 28.02.10)  

Bonn, Bundeskunsthalle – James Cook und die Entdeckung der Südsee


James Cook und die Entdeckung der Südsee Der britische Seefahrer und Entdecker James Cook (1728–1779) wurde durch drei Expeditionsreisen (1768–1779/80) in die damals noch unbekannten Weiten des Pazifischen Ozeans berühmt. Ihm gelang es erstmalig, Neuseeland, Australien und die Inselwelt der Südsee zu kartographieren. Damit vervollständigte er unser neuzeitliches Bild von der Erde und widerlegte die Vorstellung von einem mythischen Südkontinent.

Das Zeitalter eines neuen Denkens interdisziplinär präsentiert
Der Akzent der Ausstellung liegt auf der europäischen Perspektive auf die außereuropäischen Welten. Es ist ein zentrales Anliegen, Ergebnisse aus den Forschungen zur Naturgeschichte, Seefahrtsgeschichte, Kunstgeschichte und der frühen Ethnologie miteinander im Geiste der Aufklärung des 18. Jahrhunderts zu verknüpfen und erstmals interdisziplinär zu präsentieren. Mit Cooks Vordringen in die Weiten der Südsee veränderte sich das abendländische Weltbild, mit ihm begann im Zeichen aufklärerischer Fortschrittsgläubigkeit ein Aufbruch in die europäische Moderne. Cook und den Naturforschern, Gelehrten und Zeichnern, die an seinen drei Reisen teilnahmen, verdanken die Europäer die ersten systematischen und verlässlichen Kartenwerke, die frühesten umfassenden Studien zum geologischen Aufbau der pazifischen Inseln und zu ihrer Flora und Fauna. Ferner wurden in einer vorher nicht gekannten Weise die Begegnungen mit den Menschen „am anderen Ende der Welt“ minutiös beschrieben und bildlich dokumentiert.

Exponate aus aller Welt erzählen von Cooks Reisen

Die Ausstellung erzählt mit 550 Exponaten von den Reisen des James Cook und seines internationalen Wissenschaftlerteams. Zum ersten Mal werden in Bonn die von den Cook-Reisen mitgebrachten ethnographischen und naturhistorischen Objekte aus den verschiedensten pazifischen Kulturen wieder zusammengeführt, nachdem sie bereits Ende des 18. Jahrhunderts in frühe völker- und naturkundliche Sammlungen in ganz Europa verstreut worden waren. Hierbei ist erstmals eine Kooperation zwischen den wichtigsten britischen ethnographischen Sammlungen in London, Oxford und Cambridge und den Sammlungen im deutschsprachigen Raum – allen voran Göttingen, Wien und Bern – sowie anderen Museen weltweit gelungen.

Viele der kostbaren Federornamente, Holzskulpturen und anderen ozeanischen Artefakte sind kunsthistorisch von unschätzbarem Wert, da Vergleichbares heute in der Südsee nicht mehr zu finden ist. Sie sind Zeugnisse der Zeit vor der Begegnung mit den Europäern und somit Quellen, die es den heutigen pazifischen Kulturen ermöglichen, ihre Identität in einer globalisierten Welt zu behaupten oder gar erst wiederzufinden.

Neben den ethnographischen Ausstellungsstücken werden prachtvolle Gemälde und Zeichnungen der mitreisenden Maler präsentiert, die den euphorischen und wissbegierigen Blick der Entdecker auf die exotischen Szenerien der Südsee eingefangen haben. Auch die gezeigten Schiffsmodelle, Seekarten und Navigationsinstrumente machen die Cook-Reisen auf faszinierende Weise wieder lebendig. Neben den eindrucksvollen Londoner Leihgaben des National Maritime Museum, des Natural History Museum und der British Library konnten wertvolle Gegenstände aus James Cooks persönlichem Besitz aus Australien entliehen werden.

Bild: William Hodges, Kriegsboote in Otaheite,
Tahiti, 1777, © National Maritime Museum, Greenwich,
London, Ministry of Defence Art Collection

kostet Eintritt
http://www.bundeskunsthalle.de/info@kah-bonn.de
Hotline: +49 (0)228 9171-0
Bonn, Deutschland
     

  Ausstellung (30.08.09 – 30.08.09)  

Kleinvach, Rittergut – LaWerra - Frauenkunst an der Werra


LaWerra - Frauenkunst an der Werra Zum dritten Mal findet am Sonntag, den 30. August, von 11 bis 18 Uhr die Veranstaltung „La-Werra - Frauenkunst an der Werra“ im malerischen Innenhof des verschlafenen Ritterguts von Kleinvach, einem Ortsteil von Bad Sooden-Allendorf, statt.

Das Gut liegt am Werraufer, direkt am Radweg zwischen Eschwege und Bad Sooden-Allendorf, nahe der B 27.
Im Jahr 2007 startete die erste LaWerra und wurde auf Anhieb ein großer Erfolg. Im folgenden Jahr fand die zweite LaWerra statt, mit noch mehr Ausstellerinnen und über 1.500 Besuchern.
In diesem Jahr präsentieren sich 30 Künstlerinnen - überwiegend aus der Region - mit ihren abwechslungsreichen Werken: Malerei, Schmuck, Fotografie, Textiles, Bildhauerei, Papier.
Besonders bemerkens- und erwähnenswert ist der diesjährige Wettbewerb, an dem die Mehrheit der Ausstellerinnen teilnehmen wird. Thema des Wettbewerbs ist das inzwischen weithin bekannte Logo der LaWerra-Kunstausstellung, das alle Teilnehmerinnen in ihrem Medium künstlerisch umsetzen. Die Besucherinnen und Besucher wählen dann ihren Favoriten.
Neben den ausgestellten Werken wird es auch musikalische Darbietungen und Kindermitmachaktionen geben, außerdem ist für Essen und Trinken gesorgt.
Am gleichen Tag findet auch der Radfahrsonntag „Rad total im Werratal“ statt. Das Rittergut liegt nahezu am Weg und ist zugleich Stempelstelle für die Radfahrer.

http://www.lawerra.de/b.schwede-latz@kleinvach-werra.de
Hotline: 05652-919118
Kleinvach, Deutschland
     

  Ausstellung (30.08.09 – 25.10.09)  

Gelnhausen-Meerholz , Kulturstation Kaufmann – Leben

Künstler des Vereins zeigen Arbeiten zum Thema Leben
Ausstellung vom 30. August - 25. Oktober 2009

Der Kunstverein Meerholz zeigt den dritten und letzten Teil seiner Ausstellungsreihe 2009 "Traum - Glück - Leben" in den Räumen der Kulturstation Kaufmann in Gelnhausen-Meerholz. Lassen Sie sich inspirieren, wie die Mitglieder des Kunstvereins das Thema "Leben" in den unterschiedlichsten Techniken und Stilrichtungen umsetzen. Diskutieren Sie in gemütlicher Atmosphäre Ihre und unsere Vorstellungen mit den zum Teil anwesenden Künstlern. Die Ausstellung ist bis zum 25. 10. 2009 jeweils sonntags von 16.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Kulturstation Kaufmann. Hanauer Landstraße 31, 63571 Gelnhausen-Meerholz

http://www.kulturstation-kaufmann.de/kultur@kulturstation-kaufmann.de
Gelnhausen-Meerholz , Deutschland
     

  Ausstellung (30.08.09 – 29.11.09)  

Dorsten, Jüdisches Museum Westfalen – Die Sixties - Porträt einer Ära. Fotografien von Linda McCartney


Die Sixties - Porträt einer Ära. Fotografien von Linda McCartney Ab 30 August zeigt das Jüdische Museum Westfalen die Ausstellung „Die Sixties - Porträt einer Ära“ mit Fotografien von Linda McCartney.
Als Ausnahmekünstlerin ihrer Zeit setzte Linda McCartney Akzente wie sonst wenige Fotografen. Die Freundschaft zur Rolling Stones-Legende Mick Jagger ermöglichte Linda McCartney den Sprung in die Welt des Rock´n Roll. Hautnah fotografierte sie Rockstars wie Janis Joplin, Jim Morrison, Jimi Hendrix und ihre Lieblingsband, die Grateful Dead. Ihr besonderes Merkmal: Sie begleitete Bands und Künstler über einen längeren Zeitraum. Entstanden sind Werke, die ein Spiel mit Nähe und Distanz zulassen. McCartneys großartige Momentaufnahmen dokumentieren eine ganze Ära voller Rock-Legenden und musikalischer Genies.
Geboren 1941 im US-Bundesstaat New York wuchs Linda Louise Eastman in gutbürgerlichen Kreisen auf. Ihr Vater, Lee Eastman (vormals Leopold Vail Epstein), Sohn eines russischen Immigranten, arbeitete als erfolgreicher Rechtsanwalt inmitten der damaligen New Yorker Kunstszene. Die jüdische Familie Eastman sammelte Gemälde und zeichnete sich immer wieder durch ihr Interesse im Bereich der Bildenden Künste aus. Linda studierte Kunst und Geschichte. In zweiter Ehe verheiratet mit Sir Paul McCartney, fand Linda hier ihren wichtigsten Begleiter und wahrscheinlich auch den größten Verehrer ihrer Werke. Die McCartneys lebten auf dem Land. Neben der Fotografie engagierte sich die vierfache Mutter Linda McCartney für den Tierschutz und entwickelte eine von den Medien kritisch beäugte Liebe zur Musik.
Paul McCartney und seine Tochter Mary waren es, die erstmals die Ausstellung „Porträt einer Ära“ organisierten, und somit Linda McCartney nach ihrem frühen Krebstod im Jahre 1998 würdigten.

http://www.jmw-dorsten.de/index.php?action=aktuellesinfo@jmw-dorsten.de
Hotline: 0 23 62 / 4 527 9
Dorsten, Deutschland
     

  Ausstellung (02.07.09 – 02.08.09)  

Villach, Offenes Atelier D.U.Design – EINHEIT SKULPTUR.BILD


EINHEIT SKULPTUR.BILD Peter Semperboni - Stein und Bronze

Bernd Horak - Buntwerk und Vinorell - www.vinorell.at

mit Live Act:: Spontanmalerei / Bildverlosung eines interaktiv gestalteten Werkes (unter den mitwirkenden Gästen)

Laudatio: Barbara Rapp . zeitgenössische Kunst und Kunstprojekte

Weinpräsentation: Weinhof Rauch - Steiermark

Winzeraufsteiger AWC Winner 2008/2009 - Internationale Auszeichnungen

Kulinarium: Restaurant galeria

Musik: Hopefactory

Cilloutinstallation: Videoprojektionen

Lust an Form und Farbe auf den Spuren einer Metamorphose – Bewegung als Auslöser und Beginn derselben – führen die beiden Salzburger Bernd Horak und Peter Semperboni erstmals im Rahmen eines gemeinsamen Kunstprojektes zusammen.
Die Ausstellungspremiere zu diesem spannenden Experiment findet in Villach statt und gibt Einblick in die dazu entstandenen Werkserien: Horaks Mischtechnik-Buntwerk und seine „Vinorell“ Rotweinmalereien korrespondieren mit Semperbonis gestaltwandelnden Stein- & Bronzeobjekten und machen rein denkerische Vorgänge auf faszinierende Weise erschau- und erspürbar.

http://www.offenesatelier.com/dorothee.unkel@offenesatelier.com
Hotline: +43 (0) 676 841 441 66
Villach, Österreich
     

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