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26 Veranstaltungen gefunden: Dezember 2009
  Ausstellung (24.09.09 – 03.01.10)  

Frankfurt am Main, Schirn Kunsthalle – Kunst für Millionen. 100 Skulpturen der Mao-Zeit


Kunst für Millionen. 100 Skulpturen der Mao-Zeit Anlässlich des China-Schwerpunkts der Frankfurter Buchmesse zeigt die SCHIRN erstmals in Europa die spektakuläre Skulpturengruppe „Hof der Pachteinnahme”. Das aus mehr als 100 lebensgroßen Figuren bestehende Ensemble zählt zu den wichtigsten Werken der modernen chinesischen Kunstgeschichte und ist fest im kollektiven Gedächtnis Chinas verankert. 1965 von Lehrern und Absolventen der Kunstakademie von Sichuan in Chongqing als ortsspezifische Installation geschaffen, wurde die Figurengruppe bald zu einem Musterkunstwerk der Kulturrevolution. Von mehreren Kopien und Varianten, die in den darauf folgenden Jahren angefertigt und überall im Land ausgestellt wurden, ist eine einzige bis heute erhalten geblieben. In einer dramatischen Szenenfolge, die traditionelle chinesische, sowjetische und westliche Elemente zusammenführt, stellt sie die erbarmungslose Ausbeutung der Landbevölkerung durch einen reichen Grundbesitzer der vorkommunistischen Ära dar. In jüngster Zeit wurde das Werk wiederholt von jungen chinesischen Künstlern aufgegriffen und fand Eingang in die aktuellen Diskussionen zur zeitgenössischen Kunst in China.

Bild: Bäuerin, aus der Skulpturengruppe „Hof der Pachteinnahme”, 1974-1978 (Original 1965)
Kuratorin: Esther Schlicht (Schirn)

kostet Eintritt
http://www.schirn-kunsthalle.de/index.php?do=exhibitions_det...welcome@schirn.de
Hotline: +49 (0)69 29 98 82-0
Frankfurt am Main, Deutschland
     

  Ausstellung (05.09.09 – 03.01.10)  

Basel, Kunstmuseum – Monica Bonvicini / Tom Burr

Monica Bonvicini (*1965 in Venedig, lebt in Berlin) und Tom Burr (*1963 in New Haven, Connecticut, lebt in New York) gehören zu den international bedeutendsten Vertretern der Gegenwartskunst. Ihr gemeinsames Interesse gilt den funktionalen Bestimmungen sozialer Räume, ihrer jeweils spezifischen psychologischen, gesellschaftlichen wie geschlechtsspezifischen Konventionen. Dieses verbindende Interesse manifestiert sich in ganz unterschiedlichen Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen. Immer jedoch stellt sich im Werk beider die Frage nach den Herrschaftsverhältnissen, die sich in Architektur, Verhalten und Handeln spiegelt. Auch ist die Begeisterung für geradezu libidinös besetzte Oberflächen und Materialien eine Klammer, welche die künstlerische Produktion von Monica Bonvicini und Tom Burr zusammenbringt. Im Gegenüber der Arbeiten werden ihre teils ähnlichen teils widerstreitenden ästhetischen Strategien sichtbar.

kostet Eintritt
http://www.kunstmuseumbasel.ch/de/ausstellungen/aktuell/moni...
Hotline: +41 (0)61 206 62 62
Basel, Schweiz
     

  Ausstellung (04.09.09 – 03.01.10)  

Charlottenlund, Ordrupgaard – Edvard Munch & Dänemark


Edvard Munch & Dänemark Das Ziel der Ausstellung „Munch und Dänemark” ist es, zu illustrieren, warum die Verbindung zu Dänemark für Munchs künstlerische Entwicklung von Bedeutung war. Für Munch war Kopenhagen eine Brücke nach Europa - ein Übergang und ein Treffpunkt für Flüchtlinge. Während er durch das moderne und pulsierende Kopenhagen schlenderte, knüpfte er Kontakte mit dänischen Künstlern und Dichtern, während die Örtlichkeiten der Stadt ihn inspirierten. Künstler wie J.F. Willumsen, Johan Rohde und Paul Gauguins dänische Frau, Mette Gauguin, die mit Den Frie Udstilling (Die Freie Ausstellung) verbunden waren, nahmen Munch in ihren Kreis auf und spielten eine wichtige Rolle, ihn mit der Kunst Paul Gauguins vertraut zu machen. Die Dichter Emanuel Goldstein und Helge Rode waren auch entscheidend für Munch in diesen prägenden Jahren, als enge Freundschaften mit dem norwegischen Künstler entstanden. Goldstein war besonders wichtig für Munchs Aufnahme des Impressionismus und Symbolismus. Munch fand in Kopenhagen auch Frieden und Heilung während seiner Krisenjahre vom Anfang des Jahrhunderts bis 1908. 1905 ließ er sich in Taarbæk nördlich von Kopenhagen nieder. Die meisten der hier entstandenen Werke wurde nie untersucht, wie zum Beispiel Bilder des Hafens in Taarbæk. Der Hintergrund und die Bedeutung dieser Bilder werden untersucht.

Im August 1908 kehrte Munch wieder nach Kopenhagen zurück, da seine geistige und körperliche Gesundheit schwand und er in eine kritische Verfassung gelangte. Munch wurde in die Klinik des Neurologen Dr. Daniel Jacobson eingewiesen und war sieben Monate in Behandlung. Munch verwandelte sein Klinikzimmer in ein Atelier, in dem er mehrere Werke malte, wie „Selbstporträt in der Klinik“ und seine Porträts von Dr. Daniel Jacobson, sowie andere wichtige Werke. Er experimentierte auch mit Fotografie und illustrierte sein Gedicht, „Alpha und Omega“, mit achtzehn Lithografien. Munchs manifestes künstlerisches Schaffen während dieser Zeitperiode wird untersucht, auch in Verbindung mit dem Einfluss der Psychologie zu dieser Zeit.

Kurator der Ausstellung ist der international anerkannte Munch-Experte Dieter Buchhart in Zusammenarbeit mit Ordrupgaard. Die Ausstellung ist im Anschluss von Januar bis April 2010 im Munch-Museum zu sehen. Eingehende Studien von Munchs Beziehung zu Dänemark liegen hinter der Ausstellung. Dieser Studien werden in der Ausstellung vorgestellt, und in einem verständlichen und gut illustrierten Katalog auf Dänisch und Englisch. Die Ausstellung zeigt Bilder aus Museen und Privatsammlungen, einschließlich Werken, die nie zuvor öffentlich ausgestellt waren.

Schirmherr der Ausstellung ist Ihre Majestät Königin Sonja von Norwegen.

Bild: Edvard Munch, Både i Taarbæk, 1905

kostet Eintritt
http://www.ordrupgaard.dk/topics/exhibitions/2009/munch--den...ordrupgaard@ordrupgaard.dk
Hotline: +45 39 64 11 83
Charlottenlund, Dänemark
     

  Ausstellung (08.10.09 – 10.01.10)  

Frankfurt am Main, Schirn Kunsthalle – László Moholy-Nagy. Retrospektive


László Moholy-Nagy. Retrospektive Der ungarische Künstler László Moholy-Nagy wurde in Deutschland durch seine prägende Arbeit als Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Dessau von 1923 bis 1928 bekannt. Seine zukunftsweisenden Theorien über die Kunst als Versuchsfeld für neue Ausdrucksformen und deren Anwendung auf alle Bereiche des modernen Lebens wirken bis in die Gegenwart hinein. Die Retrospektive wird anhand von etwa 120 Werken in Medien wie Gemälden, Fotografien und Fotogrammen, Skulpturen und Filmen sowie Bühnenbildentwürfen und Typographien aus allen Phasen das komplexe Bild des Gesamtwerks Moholy-Nagys beleuchten, um dem Publikum die Bandbreite seines Schaffens seit der letzten großen Ausstellung in Kassel 1991 wieder näherzubringen. Einen Höhepunkt der Ausstellung stellt die Rekonstruktion eines Raumkunstwerks, des „Raums der Gegenwart”, dar. Die Entwürfe für dieses alle Theorien des Künstlers vereinende Environment gehen bereits auf das Jahr 1930 zurück und werden nun neben weiteren unverwirklichten Projekten anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2009 in der SCHIRN erstmals realisiert.

Kuratorin: Dr. Ingrid Pfeiffer

Bild: László Moholy-Nagy, Komposition A 19, 1927

kostet Eintritt
http://www.schirn-kunsthalle.de/index.php?do=exhibitions_det...welcome@schirn.de
Hotline: +49 (0)69 29 98 82-0
Frankfurt am Main, Deutschland
     

  Ausstellung (26.09.09 – 10.01.10)  

Düsseldorf, museum kunst palast – Caspar Wolf. Gipfelstürmer zwischen Aufklärung und Romantik


Caspar Wolf. Gipfelstürmer zwischen Aufklärung und Romantik Caspar Wolf (1735 – 1783) zählt zu den wichtigsten Malern der Vorromantik in der Schweiz und gilt als Pionier der Hochgebirgsmalerei. Angezogen vom Einmaligen, Merkwürdigen und Grossartigen unternahm Wolf nach 1773 verschiedene Studienreisen ins Gebirge und widmete der genauen Naturbeobachtung ebensoviel Aufmerksamkeit wie der Darstellung des Erhabenen. Caspar Wolf wird in der europäischen Kunstgeschichte immer größere Beachtung geschenkt als einem wichtigen Vertreter der Aufbruchszeit zwischen Aufklärung und Romantik. Er ging aber nicht mit dem Interesse des freien Künstlers ins Hochgebirge, vielmehr begleitete er zwischen 1774 und 1779 die Geographen, Geologen, Botaniker und Glaziologen auf ihren wissenschaftlichen Expeditionen.

Das geologische Interesse Wolfs verbindet ihn über die Jahrhunderte hinweg mit Per Kirkeby, der seinerseits ursprünglich Geologie studiert hat und in jungen Jahren auch Teilnehmer geologischer Expeditionen war. In diesem gemeinsamen Interesse gründet auch die Ähnlichkeit der erstaunlich freien, im Gebirge entstandenen Skizzen und Studien von Wolf mit Kirkebys Malerei. Kirkeby bezeichnet denn auch Wolf als einen seiner „alten Favoriten“.

Mit Ausnahme der Präsentation der Alpen-Aquarelle 1781 in Düsseldorf wird das Werk des Schweizer Malers erstmals in einer eigenen Ausstellung in Deutschland vorgestellt. Im Mittelpunkt unserer Ausstellung stehen die Bergbilder aus den 1770er Jahren, diese werden ergänzt durch die so ungemein modern wirkenden Studien. Daneben werden eine Reihe von Blättern aus der sogenannten „Düsseldorfer Studienmappe“, mit Ansichten von Düsseldorf und der Umgebung präsentiert.

Kuratiert wird die Ausstellung von Beat Wismer und Stephan Kunz.

Bild:
Caspar Wolf
Eine Jura-Höhle, 1778
Kunstmuseum Solothurn

kostet Eintritt
http://www.museum-kunst-palast.de/UNIQ123551312023888/doc317...info@museum-kunst-palast.de
Hotline: 0211 8990200
Düsseldorf, Deutschland
     

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