Wolfsburg, Kunstmuseum – James Turrell. The Wolfsburg Project
Der Lichtkünstler James Turrell hat gemeinsam mit dem Kunstmuseum Wolfsburg seine bisher größte begehbare Lichtinstallation realisiert, die er je fur ein Ausstellungshaus entwickelte: Auf einer Grundflache von 700 Quadratmetern erhebt sich elf Meter hoch bis unter die verglaste Museumsdecke eine Raum-in-Raum-Konstruktion. Es handelt sich um einen zweigliedrigen Hohlraum vom Typ der Ganzfeld Pieces. Zwei ineinander übergehende Räume - der sogenannte Viewing Space und der sogenannte Sensing Space -, sind beide vollkommen leer und werden - das ist neu bei diesem Werktyp - mit langsam sich änderndem Farblicht vollständig ausgeflutet. Zusammen mit anderen Werken zeigt das Museum mit dem Wolfsburg Project die bisher umfangreichste Schau des amerikanischen Künstlers in Deutschland. Ab dem 24. Oktober konnen Besucher diese Räume über eine sich vom Obergeschoss steil in den Viewing Space herabsenkende Rampe betreten und mit all ihren Sinnen in einem "sublimen Lichtbad" erleben, wie sich in dem homogenen Sehfeld die architektonischen Gegebenheiten bis zur Orientierungslosigkeit aufheben. Während das Licht sich selbst offenbart und auf nichts außerhalb seiner Selbst verweist, treten Fläche, Farbe und Raum in ein Wechselspiel und schaffen eine Atmosphäre, die den Betrachter und seine Sinne vollständig umgeben. Man taucht ein in eine geheimnisvolle, malerische Welt aus reinem Licht. Der Künstler selbst nennt dieses Erlebnis "mit den Augen fühlen" und verbindet damit nicht nur eine ästhetische, sondern auch geistige Erfahrung.
Diese Ausstellung wird von Volkswagen Financial Services unterstützt. Zumtobel ermöglicht mit seinen Innovationen die Realisierung der künstlerischen Visionen von James Turrell.
http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de/exhibition/110/James_Tur... — info@kunstmuseum-wolfsburg.de
Hotline: (05361) 26690
Wolfsburg, Deutschland
Berlin, Martin-Gropius-Bau – Modell Bauhaus
Vor 90 Jahren gründete Walter Gropius in Weimar das Bauhaus. Es sollte nur 14 Jahre existieren, aber dennoch die wichtigste Schule der Moderne werden. Mit Josef Albers, Herbert Bayer, Marcel Breuer, Lyonel Feininger, Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Gerhard Marcks, Adolf Meyer, Georg Muche, László Moholy-Nagy, Hinnerk Scheper, Oska Schlemmer, Joost Schmidt, Lothar Schreyer und Gunta Stölzl wirkte am Bauhaus unter der Direktoren Walter Gropius (1919-1928), Hannes Meyer (1928-1930) und Ludwig Mies van der Rohe (1930-1933) ein Kollegium von internationalem Ruf.
Das Bauhaus ist international der erfolgreichste Beitrag Deutschlands zur Kunst und Kultur der Moderne im frühen 20. Jahrhundert. Der Ruf dieser interdisziplinär arbeitenden Schule für Architektur, Design, bildende und darstellende Kunst, die 1925 nach Dessau zog, ist mehr als 75 Jahre nach ihrer Schließung in Berlin weltweit ungebrochen groß. Die Ausstrahlung und Wirkung des Bauhauses während der Zeit seines Bestehens und nach seiner Auflösung 1933 zeigen zugleich, dass das Bauhaus als Laboratorium und Werkstatt der Moderne zwar in politischer Absicht zerstört wurde, sich gerade dadurch – eine Ironie der Geschichte – aber in seiner globalen Wirkung besonders entfalten konnte.
Anlässlich des 90. Jahrestages der Gründung des Bauhauses und 20 Jahre nach dem Fall der Mauer gestalten das Bauhaus-Archiv, die Stiftung Bauhaus Dessau und die Klassik Stiftung Weimar als die sammlungsführenden und forschenden Bauhaus-Institute in Deutschland erstmals eine gemeinsame Ausstellung unter dem Titel Modell Bauhaus im Martin-Gropius-Bau, Berlin. Es ist die größte und umfangreichste Ausstellung, die je zum Bauhaus gezeigt wurde.
Bild:
Alfred Arndt, Farbpläne für Aussengestaltung der Meisterdoppelhäuser in Dessau; 1926
http://www.modell-bauhaus.de/ — info@modell-bauhaus.de
Hotline: 0340 6508-200
Berlin, Deutschland
Berlin, Akademie der Künste – Kunst und Revolte '89. Übergangs- Gesellschaft. Porträts + Szenen 1980-1990
„Die Übergangsgesellschaft“ – diesen Titel gab Volker Braun 1982 seiner bitteren Komödie über Stagnation und Agonie der Spätzeit der DDR, die eine desolate gesellschaftliche Situation im Rahmen eines Familienfestes darstellt. Die Ausstellung „Übergangsgesellschaft. Porträts und Szenen 1980-1990“ greift diese Relation von Privatheit, Politik und Geschichte auf. Sie zeigt Bilder und Filmmaterial von Autoren, die in der DDR lebten und arbeiteten.
Nicht die spektakulären Bilder des Mauerfalls stehen im Zentrum des Projektes, es ist vielmehr das Klima einer ebenso vitalen wie melancholischen Kunstszene, die durch ihre Medien Fotografie, Film, Literatur, Musik und Theater auf ihre aktuelle Wirkungskraft hin befragt wird.
http://www.adk.de/Kunst_u_revolte/KuR_89_Startseite.htm — info@adk.de
Hotline: 030 / 20057 1000
Berlin, Deutschland
Frankfurt/Main, Städel-Museum – Edvard Munch. Druckgraphik
Die Graphische Sammlung im Städel Museum verwahrt über achtzig druckgraphische Werke des Norwegers Edvard Munch (1863–1944), darunter Geschenke des Künstlers und viele Erwerbungen, die bereits zu seinen Lebzeiten erfolgten. Eine Ausstellung dieses stattlichen Bestandes möchte die herausragende Aussagekraft der Druckgraphik Edvard Munchs würdigen und ihre wegweisende Bedeutung für die Kunst des 20. Jahrhunderts anschaulich werden lassen.
1894, als sich Munch der Druckgraphik zuwandte, war er als Maler bereits erfolgreich. Durch seine wiederholten Aufenthalte in Berlin und Paris war er mit den zeitgenössischen Entwicklungen im Bereich künstlerischer Druckgraphik vertraut, kannte er das Werk eines Max Klinger ebenso wie jenes von Odilon Redon oder Paul Gauguin. Das umfangreiche druckgraphische Werk, welches Munch hinterließ, spiegelt seine Faszination für die besonderen Qualitäten der Ausdrucksmittel. Experimentierfreudig verstand er es, die spezifischen Eigenschaften der druckgraphischen Techniken, der Radierung, der Lithographie und des Holzschnitts, mit komplexen Inhalten meisterhaft und innovativ zu verbinden. Die gewählten Motive, die jenen seiner Gemälde weitgehend gleichen, übersetzte er in die jeweils charakteristische Sprache der unterschiedlichen druckgraphischen Medien, ein Prozess, mit dem stets eine Verdichtung und Konkretisierung des Bildgedankens einhergeht.
Wie in seiner Malerei brachte Munch vor allem psychische Zustände und innere Vorgänge zum Ausdruck. Mit szenischen Schilderungen ebenso wie mit symbolischen, einsamen Landschaften schuf er Bilder, die Stimmungen und Lebenserfahrungen wie Liebe, Eifersucht, Angst, Krankheit oder Trauer thematisieren. Aber auch das Bildnis nimmt in der Druckgraphik Munchs einen hohen Stellenwert ein. Portraits von Harry Graf Kessler, den Munch in Berlin kennenlernte, von den Familienmitgliedern des Lübecker Sammlers Dr. Max Linde, in dessen Auftrag unter anderem das Mappenwerk "Aus dem Hause Linde" entstand, und auch Lithographien vom Landsmann Henrik Ibsen, dem Franzosen Stéphane Mallarmé und dem schwedischen Dichter August Strindberg werden in der Ausstellung zu sehen sein.
Kuratorin: Dr. Jutta Schütt (Städel Museum)
Bild:
Edvard Munch, Die Gasse (Detail), 1895, Frankfurt am Main, Städel Museum, Graphische Sammlung, © The Munch Museum/The Munch Ellingsen Group/VG Bild-Kunst, Bonn 2009
http://munch.staedelmuseum.de/ — info@staedelmuseum.de
Hotline: 069-605098-0
Frankfurt/Main, Deutschland
Gelnhausen-Meerholz , Kulturstation Kaufmann – Leben
Künstler des Vereins zeigen Arbeiten zum Thema Leben
Ausstellung vom 30. August - 25. Oktober 2009
Der Kunstverein Meerholz zeigt den dritten und letzten Teil seiner Ausstellungsreihe 2009 "Traum - Glück - Leben" in den Räumen der Kulturstation Kaufmann in Gelnhausen-Meerholz. Lassen Sie sich inspirieren, wie die Mitglieder des Kunstvereins das Thema "Leben" in den unterschiedlichsten Techniken und Stilrichtungen umsetzen. Diskutieren Sie in gemütlicher Atmosphäre Ihre und unsere Vorstellungen mit den zum Teil anwesenden Künstlern. Die Ausstellung ist bis zum 25. 10. 2009 jeweils sonntags von 16.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
Kulturstation Kaufmann. Hanauer Landstraße 31, 63571 Gelnhausen-Meerholz
Gelnhausen-Meerholz , Deutschland

