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38 Veranstaltungen gefunden: Oktober 2009
  Ausstellung (11.10.09 – 28.02.10)  

Wuppertal, Von-der-Heydt-Museum – Claude Monet


Claude Monet Als sich Claude Monet, der bedeutendste impressionistische Künstler 1890 in Giverny niederließ und dort seinen Garten mit dem berühmten Seerosenteich anlegte, eröffnete er mit seinen Bildern, die in diesem Garten und am Teich entstanden, der Kunst ganz neue Möglichkeiten. Aus den Spiegelungen der Umgebung im Teich entstanden plötzlich Bilder, in welchen das Oben und Unten nicht mehr eindeutig zu bestimmen sind – welche Pflanzen, Blumen und Blüten befinden sich tatsächlich in dem Teich, welche spiegeln sich nur darin, fragt sich der erstaunte Betrachter dieser Bilder. Zugleich erfährt er eine ungewöhnliche Entgrenzung: Dimensionen und Perspektive geraten aus dem Gleichgewicht, eine getreue Maßstäblichkeit ist in diesen Bildern nicht mehr festzustellen. Sind die Seerosen besonders groß oder ist ihnen der Maler so nahe gerückt, dass sie im Vergleich zu ihrer Umgebung so riesig wirken und in welchem Verhältnis stehen sie zu der scheinbaren Unendlichkeit der Wasserfläche des (in Wirklichkeit recht kleinen) Teiches? Indem Monet anhand des Sujets dieses Teiches alle Dimensionen der Malerei gesprengt hat, ist es ihm gelungen, die Malerei aus der abbildhaften Eindeutigkeit des 19. Jahrhunderts zu befreien und die Türen zur Abstraktion, zum Absoluten und zu einer völlig neuen Kunst, die sich im 20. Jahrhundert entwickeln sollten, aufzustoßen. Darin liegt seine bedeutendste künstlerische Leistung, und deshalb soll in unserer Ausstellung das Spätwerk eine besondere Stellung einnehmen.

2001 zeigte die Hypo-Kunsthalle München "Claude Monet und die Moderne", 2005 zeigte die Kunsthalle Bremen "Monet und Camille" und 2006 die Staatsgalerie Stuttgart Monets "Felder im Frühling". Aber das Gesamtwerk Claude Monets, des bedeutendsten unter den Impressionisten, ist in Deutschland wohl noch nie gezeigt worden. Wenn wir jetzt im Von der Heydt-Museum Monets Werk zeigen wollen, dann nicht nur das grandiose, überbordende Spätwerk, sondern, um unserem Publikum diese herausragende Leistung des Spätwerks besonders deutlich vor Augen zu führen, den "ganzen" Monet. In der Hinführung vom beachtlichen Frühwerk über die Zeit, in welcher er sich an die Meister von Barbizon anlehnte, dann die hohe Zeit der impressionistischen Bilder, wird für das Publikum das alle Maßstäbe sprengende Spätwerk umso klarer erkennbar hervortreten. Mit der stolzen Zahl von rund 100 Bildern will die Ausstellung ihren Besuchern die Möglichkeit bieten, über bekannte Teilaspekte hinaus das Oeuvre dieses großen Meisters der Moderne auszuloten und durch die Wahrnehmung der verschiedensten Verbindungen und geheimen Beziehungen zwischen den Bildern neu zu erfahren.

Maßgeblich unterstützt wird das Museum dabei von dem Musée Marmottan-Monet, Paris, dem Wildenstein Institut, Paris, und von renommierten Experten zum Thema Impressionismus und Monet.

Die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, Wuppertal, ermöglicht dieses anspruchsvolle Projekt durch eine überaus großzügige finanzielle Unterstützung, ohne die eine solche Ausstellung nicht möglich wäre.

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Ab 1. Januar 2010 auch montags geöffnet.


Bild: Claude Monet
Brücke über den Seerosenteich
Le Bassin de Nymphéas
1899
Öl auf Leinwand
92,7 x 72,7 cm
©The Metropolitan Museum of Art

kostet Eintritt
http://www.von-der-heydt-museum.de/von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de
Hotline: 0202-563 2500
Wuppertal, Deutschland
     

  Ausstellung (17.10.09 – 27.11.09)  

Oberhausen, Haus Ripshorst – Zeugen der Industriekultur - Fördergerüste und Fördertürme...


Zeugen der Industriekultur - Fördergerüste und Fördertürme... ...im Emscher Landschaftspark

Das Informationszentrum Emscher Landschaftspark im Haus Ripshorst in Oberhausen bietet den Industrie-Fotografien nun Raum. Vom 17. Oktober bis zum 27. November sind die Ansichten hier zu sehen. Titel: "Zeugen der Industriekultur - Fördergerüste und Fördertürme im Emscher Landschaftspark".

Für die Schau hat sich Roland Berger mit der Kamera auf die Spurensuche nach der Montan-Vergangenheit der Region begeben und dabei die verbliebenen Fördergerüste und Fördertürme porträtiert.

Geöffnet ist die Ausstellung im Oktober dienstags bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr. Im November sind die Fotos dienstags bis sonntags zwischen 10 und 17 Uhr zu sehen.

http://www.rvr-online.de/presse/aktuelles/bergerausstellung....gaida@rvr-online.de
Hotline: 0208/8832568
Oberhausen, Deutschland
     

  Ausstellung (24.10.09 – 05.04.10)  

Wolfsburg, Kunstmuseum – James Turrell. The Wolfsburg Project


James Turrell. The Wolfsburg Project Der Lichtkünstler James Turrell hat gemeinsam mit dem Kunstmuseum Wolfsburg seine bisher größte begehbare Lichtinstallation realisiert, die er je fur ein Ausstellungshaus entwickelte: Auf einer Grundflache von 700 Quadratmetern erhebt sich elf Meter hoch bis unter die verglaste Museumsdecke eine Raum-in-Raum-Konstruktion. Es handelt sich um einen zweigliedrigen Hohlraum vom Typ der Ganzfeld Pieces. Zwei ineinander übergehende Räume - der sogenannte Viewing Space und der sogenannte Sensing Space -, sind beide vollkommen leer und werden - das ist neu bei diesem Werktyp - mit langsam sich änderndem Farblicht vollständig ausgeflutet. Zusammen mit anderen Werken zeigt das Museum mit dem Wolfsburg Project die bisher umfangreichste Schau des amerikanischen Künstlers in Deutschland. Ab dem 24. Oktober konnen Besucher diese Räume über eine sich vom Obergeschoss steil in den Viewing Space herabsenkende Rampe betreten und mit all ihren Sinnen in einem "sublimen Lichtbad" erleben, wie sich in dem homogenen Sehfeld die architektonischen Gegebenheiten bis zur Orientierungslosigkeit aufheben. Während das Licht sich selbst offenbart und auf nichts außerhalb seiner Selbst verweist, treten Fläche, Farbe und Raum in ein Wechselspiel und schaffen eine Atmosphäre, die den Betrachter und seine Sinne vollständig umgeben. Man taucht ein in eine geheimnisvolle, malerische Welt aus reinem Licht. Der Künstler selbst nennt dieses Erlebnis "mit den Augen fühlen" und verbindet damit nicht nur eine ästhetische, sondern auch geistige Erfahrung.

Diese Ausstellung wird von Volkswagen Financial Services unterstützt. Zumtobel ermöglicht mit seinen Innovationen die Realisierung der künstlerischen Visionen von James Turrell.

kostet Eintritt
http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de/exhibition/110/James_Tur...info@kunstmuseum-wolfsburg.de
Hotline: (05361) 26690
Wolfsburg, Deutschland
     

  Ausstellung (22.07.09 – 04.10.09)  

Berlin, Martin-Gropius-Bau – Modell Bauhaus


Modell Bauhaus Vor 90 Jahren gründete Walter Gropius in Weimar das Bauhaus. Es sollte nur 14 Jahre existieren, aber dennoch die wichtigste Schule der Moderne werden. Mit Josef Albers, Herbert Bayer, Marcel Breuer, Lyonel Feininger, Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Gerhard Marcks, Adolf Meyer, Georg Muche, László Moholy-Nagy, Hinnerk Scheper, Oska Schlemmer, Joost Schmidt, Lothar Schreyer und Gunta Stölzl wirkte am Bauhaus unter der Direktoren Walter Gropius (1919-1928), Hannes Meyer (1928-1930) und Ludwig Mies van der Rohe (1930-1933) ein Kollegium von internationalem Ruf.

Das Bauhaus ist international der erfolgreichste Beitrag Deutschlands zur Kunst und Kultur der Moderne im frühen 20. Jahrhundert. Der Ruf dieser interdisziplinär arbeitenden Schule für Architektur, Design, bildende und darstellende Kunst, die 1925 nach Dessau zog, ist mehr als 75 Jahre nach ihrer Schließung in Berlin weltweit ungebrochen groß. Die Ausstrahlung und Wirkung des Bauhauses während der Zeit seines Bestehens und nach seiner Auflösung 1933 zeigen zugleich, dass das Bauhaus als Laboratorium und Werkstatt der Moderne zwar in politischer Absicht zerstört wurde, sich gerade dadurch – eine Ironie der Geschichte – aber in seiner globalen Wirkung besonders entfalten konnte.

Anlässlich des 90. Jahrestages der Gründung des Bauhauses und 20 Jahre nach dem Fall der Mauer gestalten das Bauhaus-Archiv, die Stiftung Bauhaus Dessau und die Klassik Stiftung Weimar als die sammlungsführenden und forschenden Bauhaus-Institute in Deutschland erstmals eine gemeinsame Ausstellung unter dem Titel Modell Bauhaus im Martin-Gropius-Bau, Berlin. Es ist die größte und umfangreichste Ausstellung, die je zum Bauhaus gezeigt wurde.

Bild:
Alfred Arndt, Farbpläne für Aussengestaltung der Meisterdoppelhäuser in Dessau; 1926

kostet Eintritt
http://www.modell-bauhaus.de/info@modell-bauhaus.de
Hotline: 0340 6508-200
Berlin, Deutschland
     

  Ausstellung (10.07.09 – 11.10.09)  

Berlin, Akademie der Künste – Kunst und Revolte '89. Übergangs- Gesellschaft. Porträts + Szenen 1980-1990


Kunst und Revolte '89. Übergangs- Gesellschaft. Porträts + Szenen 1980-1990 „Die Übergangsgesellschaft“ – diesen Titel gab Volker Braun 1982 seiner bitteren Komödie über Stagnation und Agonie der Spätzeit der DDR, die eine desolate gesellschaftliche Situation im Rahmen eines Familienfestes darstellt. Die Ausstellung „Übergangsgesellschaft. Porträts und Szenen 1980-1990“ greift diese Relation von Privatheit, Politik und Geschichte auf. Sie zeigt Bilder und Filmmaterial von Autoren, die in der DDR lebten und arbeiteten.

Nicht die spektakulären Bilder des Mauerfalls stehen im Zentrum des Projektes, es ist vielmehr das Klima einer ebenso vitalen wie melancholischen Kunstszene, die durch ihre Medien Fotografie, Film, Literatur, Musik und Theater auf ihre aktuelle Wirkungskraft hin befragt wird.

kostet Eintritt
http://www.adk.de/Kunst_u_revolte/KuR_89_Startseite.htminfo@adk.de
Hotline: 030 / 20057 1000
Berlin, Deutschland
     

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