Koblenz, Mittelrhein-Museum – unser metall. Gold und Silber, Blech und Bronze
Diese Depot-Werkschau wird von einer Materialauswahl geprägt. Quer durch alle Epochen und Stile präsentieren wir die zahlreichen Bestände aus Metall: Von kostbaren Münzen und Medaillen aus Gold und Silber über Koblenzer Blechwaren, Sayner Eisenguss, antike Funde, Uhren und Musikapparate, Waffen und Militaria, Objekte der Stadtgeschichte, Kunstgewerbe und Kunstwerke wie Skulpturen aus Bronze und Gemälde auf Kupfer.
http://www.mittelrhein-museum.de/
Hotline: 02 61-129 25 20
Koblenz, Deutschland
Frankfurt am Main, Schirn Kunsthalle – László Moholy-Nagy. Retrospektive
Der ungarische Künstler László Moholy-Nagy wurde in Deutschland durch seine prägende Arbeit als Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Dessau von 1923 bis 1928 bekannt. Seine zukunftsweisenden Theorien über die Kunst als Versuchsfeld für neue Ausdrucksformen und deren Anwendung auf alle Bereiche des modernen Lebens wirken bis in die Gegenwart hinein. Die Retrospektive wird anhand von etwa 120 Werken in Medien wie Gemälden, Fotografien und Fotogrammen, Skulpturen und Filmen sowie Bühnenbildentwürfen und Typographien aus allen Phasen das komplexe Bild des Gesamtwerks Moholy-Nagys beleuchten, um dem Publikum die Bandbreite seines Schaffens seit der letzten großen Ausstellung in Kassel 1991 wieder näherzubringen. Einen Höhepunkt der Ausstellung stellt die Rekonstruktion eines Raumkunstwerks, des „Raums der Gegenwart”, dar. Die Entwürfe für dieses alle Theorien des Künstlers vereinende Environment gehen bereits auf das Jahr 1930 zurück und werden nun neben weiteren unverwirklichten Projekten anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2009 in der SCHIRN erstmals realisiert.
Kuratorin: Dr. Ingrid Pfeiffer
Bild: László Moholy-Nagy, Komposition A 19, 1927
http://www.schirn-kunsthalle.de/index.php?do=exhibitions_det... — welcome@schirn.de
Hotline: +49 (0)69 29 98 82-0
Frankfurt am Main, Deutschland
Bonn, Bundeskunsthalle – Markus Lüpertz - Retrospektive
In der Folge der großen monographischen Ausstellungen deutscher Maler präsentiert die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn nach Gerhard Richter 1993/94, Sigmar Polke 1997 und 2000/01 sowie Georg Baselitz 2004 nun auf rund 2000 qm eine umfangreiche Retrospektive zum Werk von Markus Lüpertz. Die Ausstellung umfasst eine repräsentative Auswahl von etwa 130 Arbeiten – Bilder, Zeichnungen und Skulpturen – des bedeutenden zeitgenössischen Künstlers, der wie kaum ein anderer die gestische und rhetorische Attitüde des ,Genies‘, des klassischen ,Malerfürsten‘ pflegt. Die Ausstellung hat sich zur Aufgabe gemacht, hinter die ,große Geste‘ zu schauen, das bewusste Spiel mit der Rolle des Künstlers zu erkennen und Lüpertz in seinem leidenschaftlichen, intellektuellen, ernsthaften und vielseitigen Schaffen darzustellen. Sie präsentiert einen Künstler, der sich nie einer Stilrichtung verpflichtet hat, nie an den reinen Abbildungscharakter der Kunst geglaubt hat, und der als ,Schöpfer‘ aus einem großen Fundus neu, frei und mit eigener Handschrift gestaltet.
kostet Eintritthttp://www.bundeskunsthalle.de/ — info@kah-bonn.de
Hotline: +49 (0)228-9171-0
Bonn, Deutschland
Duisburg, Cubus-Kunsthalle – Duisburg an der Wand
Eine Ausstellung mit Arbeiten von
Holger Albertini, Stacey Blatt, Christina Böckler, Klaus-Dieter Brüggenwerth, Chinmayo, Elizabeth Connor, Susan Feind, Andy Hellebrand, Friederike Huft, Elisabeth Höller, Christina Krämer,Hermann Kurz, Rainer Kzonsek, Roger Löcherbach, Sigrid Neuwinger, Halil Özet, Jürgen Pichutta, Walter Schernstein, Cornelia Schweinoch-Kröning, Clemens Schülgen, Thomas Seyffert, Angelika Stienecke, Robert Tonks, Barbara Verhoeven und Barbara Wolf
Gefördert durch den Kulturbeirat der Stadt Duisburg
Hotline: 0176 / 210 490 85
Duisburg, Deutschland
Wuppertal, Von-der-Heydt-Museum – Claude Monet
Als sich Claude Monet, der bedeutendste impressionistische Künstler 1890 in Giverny niederließ und dort seinen Garten mit dem berühmten Seerosenteich anlegte, eröffnete er mit seinen Bildern, die in diesem Garten und am Teich entstanden, der Kunst ganz neue Möglichkeiten. Aus den Spiegelungen der Umgebung im Teich entstanden plötzlich Bilder, in welchen das Oben und Unten nicht mehr eindeutig zu bestimmen sind – welche Pflanzen, Blumen und Blüten befinden sich tatsächlich in dem Teich, welche spiegeln sich nur darin, fragt sich der erstaunte Betrachter dieser Bilder. Zugleich erfährt er eine ungewöhnliche Entgrenzung: Dimensionen und Perspektive geraten aus dem Gleichgewicht, eine getreue Maßstäblichkeit ist in diesen Bildern nicht mehr festzustellen. Sind die Seerosen besonders groß oder ist ihnen der Maler so nahe gerückt, dass sie im Vergleich zu ihrer Umgebung so riesig wirken und in welchem Verhältnis stehen sie zu der scheinbaren Unendlichkeit der Wasserfläche des (in Wirklichkeit recht kleinen) Teiches? Indem Monet anhand des Sujets dieses Teiches alle Dimensionen der Malerei gesprengt hat, ist es ihm gelungen, die Malerei aus der abbildhaften Eindeutigkeit des 19. Jahrhunderts zu befreien und die Türen zur Abstraktion, zum Absoluten und zu einer völlig neuen Kunst, die sich im 20. Jahrhundert entwickeln sollten, aufzustoßen. Darin liegt seine bedeutendste künstlerische Leistung, und deshalb soll in unserer Ausstellung das Spätwerk eine besondere Stellung einnehmen.
2001 zeigte die Hypo-Kunsthalle München "Claude Monet und die Moderne", 2005 zeigte die Kunsthalle Bremen "Monet und Camille" und 2006 die Staatsgalerie Stuttgart Monets "Felder im Frühling". Aber das Gesamtwerk Claude Monets, des bedeutendsten unter den Impressionisten, ist in Deutschland wohl noch nie gezeigt worden. Wenn wir jetzt im Von der Heydt-Museum Monets Werk zeigen wollen, dann nicht nur das grandiose, überbordende Spätwerk, sondern, um unserem Publikum diese herausragende Leistung des Spätwerks besonders deutlich vor Augen zu führen, den "ganzen" Monet. In der Hinführung vom beachtlichen Frühwerk über die Zeit, in welcher er sich an die Meister von Barbizon anlehnte, dann die hohe Zeit der impressionistischen Bilder, wird für das Publikum das alle Maßstäbe sprengende Spätwerk umso klarer erkennbar hervortreten. Mit der stolzen Zahl von rund 100 Bildern will die Ausstellung ihren Besuchern die Möglichkeit bieten, über bekannte Teilaspekte hinaus das Oeuvre dieses großen Meisters der Moderne auszuloten und durch die Wahrnehmung der verschiedensten Verbindungen und geheimen Beziehungen zwischen den Bildern neu zu erfahren.
Maßgeblich unterstützt wird das Museum dabei von dem Musée Marmottan-Monet, Paris, dem Wildenstein Institut, Paris, und von renommierten Experten zum Thema Impressionismus und Monet.
Die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, Wuppertal, ermöglicht dieses anspruchsvolle Projekt durch eine überaus großzügige finanzielle Unterstützung, ohne die eine solche Ausstellung nicht möglich wäre.
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Ab 1. Januar 2010 auch montags geöffnet.
Bild: Claude Monet
Brücke über den Seerosenteich
Le Bassin de Nymphéas
1899
Öl auf Leinwand
92,7 x 72,7 cm
©The Metropolitan Museum of Art
http://www.von-der-heydt-museum.de/ — von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de
Hotline: 0202-563 2500
Wuppertal, Deutschland

