Ratingen, Oberschlesisches Landesmuseum – Panoramen schlesischer Städte vom 15. bis 19. Jahrhundert
Die wissenschaftliche Universalbibliothek „Emanuel Smolka“ hat in der Hauptstadt der Woiwodschaft Opole/Oppeln die Funktion einer Landesbibliothek. Sie führt auch die sachliche Aufsicht über das Netz der öffentlichen Kommunalbüchereien in der Woiwodschaft. 1951 nahm sie ihre Tätigkeit auf. Die Bibliothek besitzt eine große Sammlung mit wertvollen Altdrucken. Ansichten aus der einzigartigen Sammlung kommen nun nach Deutschland zu Partnereinrichtungen: zunächst in das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz in Koblenz (7.5. – 30.6.2010) und anschließend ins Oberschlesische Landesmuseum nach Ratingen (Hösel).
Für die Ausstellung sind Städtepanoramen aus dem 15. bis zum 19. Jahrhundert ausgewählt worden. Sie zeigen schlesische Städte als Spiegelbild architektonischer und struktureller Vielfalt, selbstverständlich im europäischen Kontext.
Die historische Entwicklung der schlesischen Städte lässt sich durch die ausgestellten Ansichten gut verfolgen. Deutlich werden auch die Parallelen, die die Städte in ihrer Entwicklung untereinander aufweisen. In den Stadtansichten spiegelt sich die wechselvolle Geschichte Schlesiens insgesamt wider.
Bild: "Breslau, Dom". Bildnachweis: BernieCB (cc-by-nc)
Hotline: 02102-9650
Ratingen, Deutschland
Oberhausen, Ludwig Galerie Schloss Oberhausen – Zu[m] Tisch!
Meisterwerke aus der Sammlung Ludwig von der Antike bis Picasso, von Dürer bis Demand
In dieser ungewöhnlichen Präsentation zeigt die Ludwig Galerie Schloss Oberhausen zum Kulturhauptstadtjahr 2010 eine umfangreiche Ausstellung zum künstlerischen Umgang mit dem Tisch. Die international verzweigten qualitätvollen Sammlungsbestände von Peter und Irene Ludwig bilden hierbei den Ausgangspunkt. Ein Panoptikum von Tischen entfaltet ungewöhnliche Sichtweisen. Antike Gefäße, mittelalterliche (Altar-) Tische oder Stillleben des 17. Jahrhunderts werden mit Tendenzen des 20. und 21. Jahrhunderts konfrontiert. Mit-, neben- und gegeneinander zeugen die Positionen von den unterschiedlichsten Herangehensweisen. Kein kulturhistorisches Erforschen der Tischkultur findet statt, vielmehr ist es ein Sichtbarmachen innerer Zusammenhänge, die zunächst häufig ein höchst unterschiedliches Auftreten vorweisen.
Der Alltagsgegenstand Tisch dient hier erstmals zur Präsentation von künstlerischen Ansätzen, die zum Teil große Distance, zum Teil erstaunliche Nähe aufzeigen. Während der Stuhl das Gestaltungsobjekt par excellence ist und war, spielt der Tisch eher eine dienende, eine beiläufige Rolle. Und doch vereint er vieles an sich und auf sich. Dabei ist das Stillleben das einzige Genre, welches ihn zum Hauptdarsteller macht. Ansonsten ist es vielleicht gerade die Beiläufigkeit seines Auftretens, die den Tisch heraushebt. Es ist das erste Mal, dass eine Ausstellung sich zeit- und gattungsübergreifend diesem Thema zuwendet und sich mit Hilfe von Meisterwerken aus der Sammlung Ludwig auf die Suche nach dem inneren Gefüge, dem Wesen der grundlegenden Möglichkeiten macht.
Der Spannungsbogen reicht von den schmückenden feinen Porzellanservice der Sammlung Ludwig bis zu Renato Guttusos Totenmahl, das Picasso und seine Welt an sich vereint. Campbell's Suppendosen gehören ebenso auf den Tisch wie der große antike Skyphos oder die attische Augenschale. Rituelle Handlungen (Altartisch) spielen eine Rolle genau wie alltägliche Bereiche. David Hockney gibt Einblick in sein Zeichenstudio, Albrecht Dürer stellt die Studierkammer des Hl. Hieronymus vor.
Doch sind die Tische nicht immer gut gedeckt, wie der Dreiklang zwischen Joseph de Brays Fastenstillleben auf das Lob des Pökelherings von 1657, Picassos Karges Mahl (1904) und Günter Weselers Tisch mit Atemobjekt aus den 1970er Jahren deutlich vor Augen führen. Und dass historisches Besteck mit neusachlichen Fotografien einen höchst harmonischen Dialog eingehen kann, auch das macht diese Präsentation auf sehr eigene Art und Weise deutlich.
Zu[m] Tisch ist die Kunst- und damit die Hauptausstellung der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen zur Kulturhauptstadt Ruhr 2010.
http://www.ludwiggalerie.de/site/content/index_ger.html — ludwiggalerie@oberhausen.de
Hotline: 0208 412 49 28
Oberhausen, Deutschland
Hamburg, Haus der Gremien des NDR, 20149 Hamburg, Rothenbaumchaussee 132, Werderstraße/Haus 22 – Grüsse aus dem Urlaubsland Meck - Pomm
Eine neue Ausstellung im Haus der Gremien des NDR
von Hanka & Frank Koebsch vom 01.06. bis zum 17.09.2010
Ausstellungseröffnung am 01.06.2010 um 15.00 Uhr im Haus der Gremien des NDR, 20149 Hamburg, Rothenbaumchaussee 132, Werderstraße/Haus 22
Das Haus der beiden Aufsichtsgremien Rundfunkrat und Verwaltungsrat mausert sich zur „Kleinen Galerie des NDR“. Nach Rüdiger Knott, Angelika Tübke, Bärbel Waldmann, Prof. Jürgen Kühne stellen dort Hanka & Frank Koebsch bis zum September 2010 über fünfundzwanzig Pastelle und Aquarelle aus. Fast alle ihrer Bilder haben Augenblicke, Schnappschüsse, Motive aus Mecklenburg Vorpommern festgehalten. Es sind oft die Kleinigkeiten im Leben, die Blumen am Feldrand, die Brandung der Ostsee, eine Möwe, die Fischerboote oder ein Blick in die Landschaft. die uns täglich wunderbare Augenblicke schenken.
Auch wenn Frank Koebsch beruflich zwischen Berlin, Bremen, Frankfurt /M., Hamburg, Hannover, Luzern, Rostock pendelt, bleibt der Lebensmittelpunkt des Ehepaars Koebsch Mecklenburg-Vorpommern. Was beide so schätzen und auch brauchen, sind die Weiten der Landschaft, die Anziehungskraft der Ostsee, die Ruhe und Beschaulichkeit der Natur und das Unverwechselbare der Menschen im Lebensumfeld der Künstler. Beide arbeitet mit ihrer eigenen Handschrift und der entsprechenden Technik, so dass auch wenn beide das gleiche Motiv vor Augen haben, andere Schwerpunkte gesetzt werden. Einfach andere Bilder entstehen. Hanka und Frank Koebsch stellen ihre Bilder seit dem Jahr 2000 in der Region und darüber hinaus aus. Zu nennen sind Ausstellungen in Ahrenshoop, Bansin, Berlin, Bremen, Rostock, Wismar u.a. Zunehmend werden ihre Bilder als Auftrag für Privatpersonen oder Unternehmen und die öffentliche Hand erstellt. Die Bilder des Ehepaar Koebsch haben ihren Weg durch ganz Deutschland angetreten, sind mittlerweile aber auch in Frankreich oder den USA zu finden.
Die Förderung von Kunst und Kultur gehört bekanntlich und traditionell über die Hörfunk und Fernsehprogramme hinaus zum Programmauftrag des NDR.“Wir wollen mit Ausstellungen wie dieser, einerseits Künstlern aus dem Sendegebiet des NDR ein Forum in der Kunstmetropole Hamburg bieten und andererseits einen Beitrag leisten, um das Publikum auf die Arbeit der Aufsichtsgremien des NDR aufmerksam zu machen“, so Dr. Karl-Heinz Kutz, durch dessen Initiative der Kontakt zu den Künstlern bislang zustande gekommen war. Der Rostocker Werkstoffwissenschaftler ist Vorstandsmitglied des 58 köpfigen Rundfunkrats.
Die Ausstellung ist wochentags im Haus der NDR-Gremien, Werderstraße/Haus 22 zu sehen. Um vorherige Terminabsprache unter Tel. 040/4156-2488 wird gebeten.
http://www.koebsch.meinatelier.de/ — frank.koebsch@t-online.de
Hotline: 0170 9109618
Hamburg, Deutschland
Dresden, OSTRALE - Zentrum für zeitgenössische Kunst – OSTRALE'010 - Internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste
OSTRALE`010
Rites of Passage
Internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste
27.8. - 19.9. 2010 Dresden
www.ostrale-zentrum.de
Die OSTRALE´010 präsentiert in den maroden Strukturen des ehemaligen Erlwein Schlachthofes im Ostragehege in Dresden zum vierten Mal das gesamte Spektrum der gegenwärtigen Kunstschaffenden und hat sich in kurzer Zeit zu einem der wichtigsten Kunstfestivals in Deutschland und Europa entwickelt.
Zum diesjährigen Festival werden insbesondere Künstler eingeladen, die sich mit den noch vor Ort belassenen Altmaterialien auseinandersetzen und sie im transformatorischen Sinne künstlerischer
Rites of Passage zu neuer Ordnung zusammenfügen.
Mehr als 200 Künstler aus Malerei, Bildhauerei, Plastik, Klang-, Licht-, Video-, Konzept-, Installations-, Aktions- und Performancekunst präsentieren auf 15.000 m² Ausstellungsfläche und 50.000 m² Außenfläche internationale und europäische, junge und etablierte Kunst.
Die bisher realisierten Ausstellungen 2007, 2008 und 2009 demonstrieren auf eindrucksvolle Weise die Entwicklung des Ausstellungsareals und des Kunst-Zentrums der OSTRALE.
Ebenso verdeutlicht der Besucherzuspruch die Bedeutung und wachsende Wahrnehmung des
außergewöhnlichen Projektes. Waren es 2007 noch 4.000 Besucher, so fanden 2009 bereits 11.000 Besucher den Weg zur OSTRALE und ihren Ausstellungen und Veranstaltungen.
Rites of Passage
Internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste
27.8. - 19.9. 2010 Dresden
Kontakt
OSTRALE - Zentrum für zeitgenössische Kunst
Messering 8 // 01067 dresden // +49 (0) 351 - 653 37 63
www.ostrale-zentrum.de // post@ostrale-zentrum.de
© OSTRALE - Zentrum für zeitgenössische Kunst
http://www.ostrale-zentrum.de/ — pressebuero@ostrale-zentrum.de
Dresden, Deutschland
Hagen, Emil-Schumacher-Museum – Emil Schumacher. Die Geburtstags- Ausstellung 2010
Am Vorabend des 98. Geburtstages seines Namensgebers eröffnet das Schumacher Museum seine Hommage an die zeitlose Malerei Emil Schumachers. Wie zur Eröffnung wird (fast) das gesamte Haus mit seinem Werk bespielt. In einem Raum wird sich als ‚Gratulant’ Rui Inacio einfinden, dessen Werk in einer Laborausstellung dem Emil Schumachers gegenübergestellt wird.
Bild: Emil Schumacher. Porträt von Ralf Cohen
http://www.esmh.de/ — info@esmh.de
Hotline: +49 2331 3060066
Hagen, Deutschland

